Unser Gehirn ist das komplexeste und zugleich fettreichste Organ des menschlichen Körpers. Rund 60 Prozent der Trockenmasse besteht aus Fetten. Einen entscheidenden Anteil daran haben mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Präparate mit Omega-3 sind folglich beliebt als Nahrungsergänzungsmittel für das Gehirn zur Unterstützung der mentalen Leistungsfähigkeit. Doch genau wie bei klassischen Vitaminen gilt auch bei wertvollen Fettsäuren, dass die Art der Einnahme entscheidend ist. Denn ein Nährstoff kann nur in der richtigen Einbettung seine volle Funktion im Körper entfalten. Nur so kann es auch mit der Unterstützung der normalen Konzentration und Denkleistung sowie der mentalen Fitness im Alter klappen.
Wie Omega-3 Fettsäuren einen Beitrag zur normalen Gehirnfunktion leisten können und warum die Kombination mit Vitaminen die Wirkung optimiert, zeigt der folgende Artikel.
Die biologische Schlüsselrolle von DHA für die mentale Fitness
Unter den Omega-3 Fettsäuren nimmt die Docosahexaensäure (DHA) die prominenteste Rolle für das menschliche Nervensystem ein. Sie ist dabei ein fundamentaler Baustein der Zellmembranen von Nervenzellen und Schaltstellen (Synapsen).
DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei. Voraussetzung für diesen Health Claim ist eine tägliche Aufnahme von 250 mg. Dies bestätigt auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA).
Was ist die Rolle von DHA? Sie sorgt im Gehirn für die nötige Flexibilität der Nerven-Membranen. Nur wenn diese Zell-Membranen elastisch bleiben, können Botenstoffe, sogenannte Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin, erst optimal agieren. Eine verminderte Elastizität dieser Membranen kann die zelluläre Signalübertragung beeinflussen und sich somit auch auf die Konzentrationsfähigkeit auswirken.
Kurz gesagt: DHA hält die Gehirnzellen flexibel und ist die Basis für den normalen Informationsfluss und Fokus.
Warum Omega-3 Schutz vor Oxidation braucht
Obwohl DHA fürs Gehirn essenziell ist, bringt die chemische Struktur eine biologische Herausforderung mit sich. Sie besitzen viele Doppelbindungen und sind dadurch extrem anfällig für Oxidation. Treffen freie Radikale im Körper auf ungeschützte Omega-3 Fettsäuren, oxidieren diese folglich und verlieren ihre Funktion (1).
Hier zeigt sich, warum die isolierte Einnahme von Omega-3 zu kurz greift.
Um die empfindlichen Omega-3 Fettsäuren in den Nervenmembranen vor dem Zerfall zu schützen, benötigt der Körper zwingend antioxidative Unterstützung. Dies kann beispielsweise durch eine begleitende Einnahme von Mikronährstoffen stattfinden.
Ein Teamwork mit Vitamin E für den Zellschutz
Ein wichtiger Partner in diesem Zusammenhang ist Vitamin E. Als fettlösliches Antioxidans lagert es sich direkt neben den Omega-3 Fettsäuren in die Zellmembranen ein. Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Vitamin E fängt freie Radikale ab, bevor diese die Struktur der DHA beschädigen können. Eine abgestimmte Kombination, die dafür sorgt, dass die Fettsäuren wie Omega-3 gut geschützt im Körper verwertet werden können und ihre physiologische Funktion langfristig erfüllen.
B-Vitamine und Homocystein: Wichtig für den Zellstoffwechsel
Große klinische Studien (wie die VITACOG-Studie) konnten zeigen, dass die positive Unterstützung des Nervensystems durch Omega-3 Fettsäuren maßgeblich vom Status der B-Vitamine abhängt (2). Liegt zu wenig B-Vitamine im Blut vor, kann der schützende Effekt von Omega-3 auf die Gehirnstruktur eingeschränkt sein.
Erst wenn das Umfeld durch die B-Vitamine bereinigt ist, kann das Gehirn die Omega-3-Fettsäuren effizient für die Regeneration und den Erhalt der Zellen nutzen.
Hinzukommt, dass ein erhöhter Spiegel der körpereigenen Substanz Homocystein als Stoffwechselprodukt auch den Zellstoffwechsel belasten kann. Doch Vitamine wie Vitamin B6, B9 (Folsäure) und B12 tragen zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei. Sie helfen dem Körper, Homocystein abzubauen.
Das bedeutet in der Praxis: Ohne ausreichende B-Vitamine kann das Gehirn Omega-3 Fettsäuren oft nicht effizient nutzen.
Mikronährstoffe für den mentalen Energiestoffwechsel
Damit Omega-3 Fettsäuren dazu beitragen können, den Organismus und so auch das Gehirn mit Nährstoffen und Energie zu versorgen, braucht es Mikronährstoffe für die Unterstützung des Energiestoffwechsels. Nervenzellen haben einen konstant hohen Bedarf an Energie, welche in den Mitochondrien, den Kraftwerken aller Zellen, erzeugt wird.
Um diesen kontinuierlich zu decken, spielen entsprechende Mikronährstoffe eine Schlüsselrolle. Dazu gehören:
- Vitamin B1 (Thiamin),B6 und B12 tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zu einer normalen psychischen Funktion bei.
- Pantothensäure (Vitamin B5) trägt zu einer normalen geistigen Leistung bei.
Wissenschaftlich wird zudem die Rolle von Coenzym Q10 in der Elektronentransportkette der Mitochondrien erforscht (3). Man versucht zu verstehen, wie Coenzym Q10 unterstützt, um die zelluläre Energieproduktion zu sichern.
Erfolgt die Zufuhr von Omega-3 ohne eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen, die für den normalen Energiestoffwechsel notwendig sind, kann der gewünschte Beitrag zur mentalen Vitalität im Alltag gemindert werden.
Gerade bei Phasen mentaler Belastung oder im anspruchsvollen Alltag kann dieses richtige Zusammenspiel sinnvoll sein, um die normale Funktion von Psyche und Nerven zu unterstützen.
Das Praxis-Problem: Die Hürde im Alltag meistern
Der Körper kann die essenziellen Fettsäuren (EPA und DHA) nur in geringem Umfang selbst bilden. Somit muss ein großer Anteil über die Ernährung (z.B. durch fetten Seefisch oder Algenöl) aufgenommen werden.
Wer die Funktion des Gehirns und den Zellschutz gezielt unterstützen möchte, müsste täglich eine Vielzahl an Mikronährstoffen, Vitaminen, Antioxidantien und Co-Faktoren präzise aufeinander abgestimmt zu sich nehmen. In der Praxis führt das oftmals zu logistischen Problemen. Denn das tägliche Einnehmen zahlreicher verschiedener Kapseln und Tabletten führt im stressigen Alltag schnell zu Hürden. Doch das Nervensystem benötigt eine konstante und ausreichende Versorgung, und dies über Monate hinweg.
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Genau an dieser Schnittstelle setzt KEADY® FIT an. Die Gel-Gums wurden entwickelt, um diese Komplexität in einem einzigen, einfachen Schritt aufzulösen.
Die feste Lösung von KEADY® FIT zum einfachen Kauen kombiniert sorgsam ausgewählte Vitamine und Spurenelemente in einer innovativen Matrix. Dabei sind Vitamin E, B1, B5, B6 und B12, wichtige Spurenelemente wie Zink sowie Coenzym Q10 und marine Omega-3 Fettsäuren (DHA und EPA) eingeschlossen. Die spezielle Matrix sorgt zudem für eine effiziente Bioverfügbarkeit der empfindlichen Inhaltsstoffe.
Hierdurch wird nicht nur der wichtige Schutz vor oxidativem Stress durch Vitamin E mit einer Unterstützung des Nervensystems durch die Vitamine B1, B6 und B12 kombiniert. Dank der enthaltenen Pantothensäure (Vitamin B5) wird zudem ein wissenschaftlich bestätigter Beitrag zu einer normalen geistigen Leistung geleistet, während Zink die normale kognitive Funktion (wie z.B. Konzentration und Gedächtnis) unterstützt.
Als wertvolle Ergänzung steuern 2 Gel-Gums bereits 100 mg der wertvollen Fettsäure DHA zur täglichen Versorgung bei. Zusammen mit einer ausgewogenen, DHA-reichen Ernährung kann so die für den Health Claim erforderliche tägliche Aufnahmemenge von 250 mg DHA erreicht werden.
Eine langfristige, konsequente Einnahme im Alltag ist dank der praktischen Darreichungsform ohne Wasser mühelos möglich.
Fazit
Omega-3-Fettsäuren tragen zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei – vor allem durch DHA als zentralen Membranbaustein bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg. Weil DHA leicht oxidiert, ist ein begleitender antioxidativer Schutz mit Vitaminen sinnvoll.
Wer langfristig die normale geistige Leistung und eine normale Gehirnfunktion fördern will, sollte daher auf eine konsequente und regelmäßige Versorgung mit Omega-3 (DHA/EPA) achten. Doch dies niemals isoliert, sondern immer im Zusammenspiel mit passenden Mikronährstoffen.
Quellen
(1) Cole, G. M., et al. (2010). Omega-3 fatty acids and dementia. Proandins, Leukotrienes and Essential Fatty Acids, 81(2-3), 213–221.
(2) Jernerén, F., et al. (2015). Brain atrophy in B-vitamin-treated individuals is dependent on plasma omega-3 fatty acid status: a post hoc analysis of the VITACOG trial. American Journal of Clinical Nutrition, 102(1), 215–221.
(3) Crane, F. L. (2001). Biochemical functions of coenzyme Q10. Journal of the American College of Nutrition, 20(6), 591–598.
Rechtlicher Hinweis / Disclaimer
Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der Aufklärung und allgemeinen Information im Rahmen des Journals. Sie ersetzen ausdrücklich keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch einen qualifizierten Arzt oder Therapeuten. Nahrungsergänzungsmittel wie KEADY FIT sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.
Das Produkt außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern. Die genannten positiven Effekte von DHA auf die Gehirnfunktion sowie der B-Vitamine und des Vitamin E auf das Nervensystem und den Zellschutz sind durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) im Rahmen der Health-Claims-Verordnung wissenschaftlich geprüft und rechtlich bestätigt.
Prof. Dr. Jörg Breitenbach entwicklete als Experte wegweisende Produkte im Bereich der Infektionskrankheiten und Neurowissenschaften. Dabei verbindet er jahrzehntelange Erfahrung in internationaler Forschung mit unternehmerischer Innovation.
Als Auszeichnung seiner Leistungen wurde er im Jahr 2020 als Fellow in das American Institute for Medical and Biological Engineering (AIMBE) aufgenommen.
Neben seiner Rolle als Autor von Fachpublikationen, ist er zudem aktives Mitglied renommierter Gremien.
- Prof. Dr. Breitenbach Jörg
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