Wissenswertes über Long COVID und Mikronährstoffen

Wissenswertes über Long COVID und Mikronährstoffen
Monate nach einer überstandenen Coronavirus-Infektion klagen viele Menschen über anhaltende Erschöpfung, Atembeschwerden oder neurologische Einschränkungen (1). Dieses Phänomen wird als Long COVID oder Post-COVID-Syndrom bezeichnet. Neueste Erkenntnisse zeigen, dass die Ursachen tief in den zellulären Prozessen und Regulationssystemen unseres Körpers verwurzelt sind.
 
Für Betroffene und Interessierte gilt: Wer die biologischen Mechanismen versteht, kann gezielte Hebel nutzen, um einen Beitrag zu mehr Vitalität und Wohlbefinden zu leisten (4). Was dies genau bedeutet? Die Antworten und Wissenswertes über Long COVID gibt es im folgenden Artikel.

Was passiert im Körper? Die Ursachen für Long COVID

Long COVID ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern vielmehr ein komplexes Zusammenspiel verschiedener zellulärer Belastungen (1). Die klinische Forschung konzentriert sich dabei vor allem auf zwei zentrale Bereiche:
 
1. Mitochondriale Dysfunktion
Die Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen. Sie produzieren das Adenosintriphosphat (ATP), den universellen Energieträger des Körpers. Studien zeigen, dass langanhaltender zellulärer Stress nach einer Infektion die Funktion dieser Kraftwerke drosseln kann (6).
 
Die Folge ist eine ausgeprägte, krankhafte Erschöpfung, die auch als chronisches Fatigue-Syndrom oder ME/CFS bezeichnet wird – eine schwere, chronische Multisystemerkrankung. Eine der Ursachen liegt darin, dass Gewebe mit hohem Energiebedarf nicht mehr fehlerfrei arbeiten kann (6).
 
2. Belastungen des Nervensystems und latente Entzündungen
Viele Betroffene berichten von neurologischen Symptomen wie beispielsweise Konzentrationsschwäche, Gedächtnislücken („Brain Fog“) oder einer gestörten Reizweiterleitung (7). Der Grund: Chronisch latente Entzündungsprozesse (Silent Inflammation) können das Nervensystem und die Blutgefäße belasten (7).

Ganzheitliche Unterstützung: Die Rolle von Mikronährstoffen

Bis heute gibt es keine standardisierte medikamentöse Therapie für Long COVID. Und so rückt die ernährungsphysiologische Unterstützung von Stoffwechsel und Nervensystem immer stärker in den Fokus (4). Bekannt ist, dass bestimmte Vitamine und Coenzyme eine Schlüsselrolle beim Schutz der Zellen sowie bei der Unterstützung des normalen Energiestoffwechsels spielen (5).

Energiestoffwechsel und Nervenfunktion stärken

Um Nervensystem und Energiestoffwechsel optimal zu unterstützen, benötigt der Organismus eine präzise Versorgung mit Mikronährstoffen (5). Dazu gehören u.a.:
 
  • Die Vitamine B1, B6 und B12, denn diese tragen nachweislich zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei (8). Vitamin B12 leistet zudem einen wichtigen Beitrag zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung (8).
  • Coenzym Q10 als natürlicher Bestandteil der Mitochondrien, wo es in der Atmungskette der Zellen benötigt wird (9).

Für eine begleitende Unterstützung des Körpers in dieser anspruchsvollen Phase setzt hier KEADY® REN an. Die Gel-Gums kombinieren einen Vitamin-B-Komplex (8) mit hochwertigem Coenzym Q10 (9) und PEA (Palmitoylethanolamid). Die enthaltenen B-Vitamine tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel und einer normalen Funktion des Nervensystems bei.

Schutz vor oxidativem Stress und Basisversorgung

Entzündliche Prozesse im Rahmen von Long COVID belasten die Zellen durch sogenannten oxidativen Stress (10). Hier gilt es, das Immunsystem und die allgemeine Vitalität durch eine gezielte Nährstoffzufuhr zu unterstützen (4, 5).
 
Als tägliche Basisversorgung bietet sich hier KEADY® FIT an. Das funktionelle Gel-Gum ermöglicht eine unkomplizierte Aufnahme von essenziellen Omega-3-Fettsäuren. Die essenziellen Fettsäuren EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei (8). Ergänzt wird dies mit ausgewählten Vitaminen für Vitalität und einen normalen Stoffwechsel (8).
 
Zur weiteren ernährungsphysiologischen Unterstützung trägt KEADY® DIA mit Zink zu einem normalen Fettsäure- und Kohlenhydratstoffwechsel bei (8). Denn Zink trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, und unterstützt eine normale Funktion des Immunsystems (8).
 
Fazit
 
Die Bewältigung von Long COVID Symptomen erfordert Geduld und einen ganzheitlichen Ansatz (1). Neben einem strukturierten Energiemanagement ist eine moderate, an die Belastungsgrenze angepasste Bewegung wichtig. Ebenso bildet eine gezielte Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen das Fundament.
 
Ziel ist es, normale Stoffwechselfunktionen aufrechtzuerhalten (4, 5). Um soden Energiestoffwechsel zu unterstützen und das Nervensystem gezielt mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen (5, 6). 
 
Bildquelle: Zerbor / https://stock.adobe.com/de
HCVO-Pflichtangaben
 
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Bitte achten Sie auf die individuellen Verzehrempfehlungen auf den Produktverpackungen von KEADY® REN, KEADY® FIT und KEADY® DIA, um die beschriebene positive Wirkung zu erzielen. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern.
 
Medizinischer Haftungsausschluss
 
Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und dem gesundheitlichen Interesse. Sie ersetzen in keinem Fall die professionelle Beratung, Diagnose oder Behandlung durch einen approbierten Arzt. Long COVID ist ein komplexes medizinisches Zustandsbild; Betroffene sollten eine therapeutische Begleitung oder die Einnahme von Präparaten stets mit ihrem behandelnden Arzt abstimmen.
 
Quellen
 
(1) Nalbandian, A., et al. (2021). Post-acute COVID-19 syndrome. Nature Medicine, 27(4), 601–615.
 
(2) Davis, H. E., et al. (2023). Long COVID: major findings, mechanisms and recommendations. Nature Reviews Microbiology, 21(3), 133–146.
 
(3) Guedj, E., et al. (2021). 18F-FDG brain PET hypometabolism in post-SARS-CoV-2 infection: substrate for persistent/delayed disorders? European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging, 48(7), 2123-2133.
 
(4) Barrea, L., et al. (2022). Nutrition and immune system from the perspective of COVID-19 outcome. Frontiers in Nutrition, 9, 891316.
 
(5) Rondanelli, M., et al. (2022). The role of micronutrients in support of the immune system against viral infections, with a focus on COVID-19. Nutrients, 14(4), 834.
 
(6) Wood, E., et al. (2021). Mitochondrial dysfunction and coenzyme Q10 in post-viral fatigue. Scandinavian Journal of Clinical and Laboratory Investigation, 81(5), 341–347.
 
(7) Theoharides, T. C., et al. (2021). Long-COVID syndrome-associated brain fog and chemo-fog: Luteolin to the rescue. BioFactors, 47(2), 232–241.
 
(8) EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA).(2009/2010). Scientific Opinion on the substantiation of health claims pursuant to Article 13(1) of Regulation (EC) No 1924/2006. EFSA Journal.
 
(9) Hernández-Camacho, P. M., et al. (2018). Coenzyme Q10 supplementation in aging and disease. Frontiers in Physiology, 9, 44.
 
(10) Delgado-Roche, L., & Mesta, F. (2020). Oxidative stress as key player in severe acute respiratory syndrome coronavirus (SARS-CoV) infection. Archives of Medical Research, 51(5), 384–387.
Geschäftsführer |  + posts

Prof. Dr. Jörg Breitenbach entwickelte als Experte wegweisende Produkte im Bereich der Infektionskrankheiten und Neurowissenschaften. Dabei verbindet er jahrzehntelange Erfahrung in internationaler Forschung mit unternehmerischer Innovation.

Als Auszeichnung seiner Leistungen wurde er im Jahr 2020 als Fellow in das American Institute for Medical and Biological Engineering (AIMBE) aufgenommen.

Neben seiner Rolle als Autor von Fachpublikationen, ist er zudem aktives Mitglied renommierter Gremien.

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