Wenn geschichtsträchtige Turniere stattfinden, blickt die Welt auf Höchstleistungen unter extremen Bedingungen. Was viele Zuschauer im Hochleistungssport nicht wissen:
Auf dem Tennisplatz oder in vielen anderen Arenen und Sportarten, wie Hockey, Fussball, Klettern, kämpfen zahlreiche Profis auf Weltklasseniveau. Dazu gehören beispielsweise bekannte Namen wie Alexander Zverev, Yannik Nagel, Patrick Zahraj, Sandra Starke, Andrea Pereira, Fabian Bleck, Timur Oruz oder auch Matthias Steiner.
Diese kämpfen dabei in ihren unterschiedlichen Sportarten nicht nur gegen einen Gegner, die Zeit, den Spielstand oder den Rangplatz. Vielmehr kämpfen oder kämpften sie parallel gegen eine Erkrankung.
Dazu gehört auch eine bekannte chronische Erkrankung des Stoffwechsels, dem Typ-1 Diabetes. Doch die moderne Medizin zeigt, dass die Diagnose längst kein sportliches K.o.-Kriterium mehr ist (1,2).
Die biologischen Grundlagen: Was im Körper bei Diabetes passiert
Bei Diabetes mellitus ist der Stoffwechsel von Glukose gestört, wodurch der Blutzuckerspiegel gefährlich ansteigt (1). Es unterscheiden sich dabei zwei Typen grundlegend in ihrer Entstehung. Auch die Bewegung spielt dabei eine wichtige Rolle.
Diabetes Typ 2: Aktivität als Therapie
Hier liegt primär eine Insulinresistenz vor, die oft durch den Lebensstil begünstigt wird. Da körperliche Aktivität die Zellen wieder empfindlicher für Insulin macht, lautet das Motto hier: Sport wegen Diabetes (1,2).
Diabetes Typ 1: Management als Daueraufgabe
Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Bei diesem Typ zerstört das Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse (1). Das lebenswichtige Hormon Insulin fehlt völlig und muss von außen zugeführt werden. Für diese Athleten gilt das Motto: Sport trotz Diabetes (1,2).
Diabetes und Hochleistungssport: Disziplin als Leistungsfaktor
Der größte Unterschied zu Sportlern ohne Diabetes liegt im permanenten Planungsaufwand. Betroffene müssen vor, während und nach jeder Aktivität antizipieren, wie sich ihre Werte verändern (2). Das erfordert eine extreme mentale und organisatorische Leistung.
1. Mentale Stärke durch Struktur
Diese erzwungene, tägliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper hat jedoch eine Kehrseite: Sie formt eine enorme Selbstdisziplin, die Athleten am Ende auch bei ihrer sportlichen Leistung zugutekommt.
2. Die Variablen des Blutzuckers
Die Auswirkung von Sport auf den Blutzucker hängt von vielen Variablen ab (2). Dabei können aerobe Aktivitäten, wie leichtes Joggen, den Blutzucker eher senken. Anaerobe Belastungen, wie schnelle Sprints im Tennis, können ihn kurzfristig steigen lassen (2). Faktoren wie die Intensität, Schlafdauer, Stress und sogar die reine Tageszeit verändern den Insulinbedarf sogar permanent (2).
Was Freizeitsportler von den Profis lernen können
Wer mit Diabetes aktiv ist, sollte sich an den Routinen der Profis orientieren. Ein strukturiertes Sporttagebuch hilft dabei, individuelle Muster und Einflussfaktoren zu erkennen. Zudem gehört das Informieren des sportlichen Umfelds über die Erkrankung zu den Grundregeln.
Für das Training gilt immer die richtige Versorgung (2):
· Für den Notfall: Schnell wirksame Kohlenhydrate wie Fruchtsäfte oder Traubenzucker müssen immer griffbereit sein. So kann eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) sofort zu gestoppt werden.
· Für die Ausdauer: Langsam wirkende Kohlenhydrate, beispielsweise in Form von Müsliriegeln, sichern die Energie über längere Zeiträume.
Der Blick in die Zukunft fällt für sportliche Diabetiker absolut optimistisch aus. Die rasanten medizinischen Entwicklungen haben positive Auswirkungen auf das Management von Diabetes im Alltag und erleichern es massiv (2,3).
Moderne Helfer bei Diabetes im Alltag
Kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGM), moderne Insulinpens und automatisierte Pumpen nehmen Betroffenen heute schon viel Denkarbeit ab. Künftig wird zudem der Einsatz von KI eine noch präzisere Analyse von Gesundheitsdaten und maßgeschneiderte Empfehlungen für Therapien möglich machen.
- Matchfaktor Sommer: Besondere Vorsicht bei Hitze
Gerade bei Sommerturnieren wie Wimbledon drohen bei Temperaturen über 30 °C spezifische Gefahren für Typ-1 Diabetiker (4).
- Vorsicht vor beschleunigter Insulinwirkung
Wärme erweitert die Blutgefäße. Das gespritzte Insulin gelangt dadurch deutlich schneller in die Blutbahn. Direkt vor dem Sonnenbaden sollte daher kein Insulin injiziert werden. Zudem besteht Verwechselungsgefahr: Symptome eines Zuckertiefs (Zittern, Schwitzen, Herzklopfen) ähneln normalen Hitzereaktionen und werden leicht übersehen.
- Materialschutz und Flüssigkeitshaushalt
Insulin verliert bei über 30 °C seine Wirkung (4). Unverbrauchte Vorräte gehören daher in den Kühlschrank (2 bis 8 °C) und genutzte Pens in spezielle Kühltaschen. Auch Pumpen und Sensoren müssen vor praller Sonne und der Hitze im parkenden Auto geschützt werden. Gleichzeitig dickt starkes Schwitzen das Blut ein, was die Insulinwirkung verschlechtert.
Reichlich Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken ist daher Pflicht für Betroffene.
Fazit:
Planung schlägt Hitze und Erkrankung. Sport in der Hitze bleibt unberechenbar (4). Aktivitäten sollten daher bevorzugt in die kühlen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Die Anpassungen der Dosis vorab immer detailliert mit dem Diabetesteam besprechen (2,4).
Mit der richtigen Vorbereitung steht der persönlichen Bestleistung jedoch nichts im Wege.
Die Mikronährstoff-Unterstützung im Alltag: KEADY DIA mit Chrom
Um Spitzenleistungen zu erbringen, oder einfach gesund und energiegeladen durch den Alltag zu kommen, sollte der eigenen Körper auf zellulärer Ebene unterstützt werden. Genau hier setzt KEADY DIA mit Chrom an.
KEADY DIA mit Chrom wurde für gesundheitsbewusste Menschen entwickelt, die ihre normale Stoffwechselfunktion und ihren Blutzuckerspiegel ernährungsphysiologisch unterstützen möchten (1,2). Das enthaltene essenzielle Spurenelement Chrom ist ein entscheidender Baustein für die Gesundheit. Dessen Wirkung wurde von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wissenschaftlich bestätigt (5,6):
- Erhalt des Blutzuckerspiegels:
Chrom trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei (5,6). Es unterstützt den Körper dabei, den normalen Transport von Glukose in die Zellen effizient zu gestalten.
- Optimaler Nährstoffwechsel:
Zudem trägt Chrom zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei. Kohlenhydrate, Fette und Proteine aus der Nahrung können vom Körper so auf natürliche Weise optimal verwertet werden (5,6).
- Gezielte Unterstützung im Alltag:
Ganz gleich, ob im Job oder beim Sport, eine bedarfsgerechte Versorgung mit essenziellen Spurenelementen ist die Basis für funktionierende Stoffwechselprozesse im Körper.
Für das persönliche „Match“: KEADY DIA mit Chrom vereinfacht die bedarfsgerechte Nährstoffversorgung und macht sie alltagstauglich.
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Hinweis:Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine medizinische Diabetes-Therapie und richten sich an stoffwechselgesunde Menschen zur Erhaltung ihrer normalen Körperfunktionen.
KEADY mit Chrom wurde entwickelt, um die normale Stoffwechselfunktion und den Blutzuckerspiegel ernährungsphysiologisch zu unterstützen.
Quellen:
1. Bundesministerium für Gesundheit (BMG) / diabetesinfo.de: Grundlagen des Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2.
2. Thurm, Ulrike; Gehr, Bernhard: Diabetes- und Sportfibel: Mit Diabetes weiter laufen. 5. aktualisierte und erweiterte Auflage, Kirchheim Verlag, 2021. (1,2,3)
3. Deutscher Schützenbund / AG Diabetes & Sport der DDG: Leitfaden für Sport bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes.
4. Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG): Sicher durch den Sommer – Diabetes-Management bei Hitze.
5. Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel (Health-Claims-Verordnung).
6. EFSA Journal (European Food Safety Authority): Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to chromium and maintenance of normal blood glucose concentrations and contribution to normal macronutrient metabolism (2010;8(10):1732).
Prof. Dr. Jörg Breitenbach entwicklete als Experte wegweisende Produkte im Bereich der Infektionskrankheiten und Neurowissenschaften. Dabei verbindet er jahrzehntelange Erfahrung in internationaler Forschung mit unternehmerischer Innovation.
Als Auszeichnung seiner Leistungen wurde er im Jahr 2020 als Fellow in das American Institute for Medical and Biological Engineering (AIMBE) aufgenommen.
Neben seiner Rolle als Autor von Fachpublikationen, ist er zudem aktives Mitglied renommierter Gremien.
- Prof. Dr. Breitenbach Jörg
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