Essen wir heute gesünder als vor 100 Jahren?

Essen wir heute gesünder als vor 100 Jahren?

Wer heute in den Supermarkt geht, hat eine große Auswahl an Lebensmitteln. Doch oftmals erscheinen die ausgewählten Produkte und die resultierende Ernährung eher einseitig. Viele essen immer das Gleiche.

Viele Studien deuten aber darauf hin, dass wir heute im Schnitt besser versorgt sind. Dies aber mit neuen Risiken. Welche diese genau sind, Antworten gibt es im folgenden Artikel: Essen wir heute gesünder als vor 100 Jahren?

Lebensmittel – Angebot vor 100 Jahren

Vor 100 Jahren bauten die meisten Menschen ihre Lebensmittel noch selbst an. Kein Kunstdünger, keine langen Lieferketten und keine Vereinheitlichung des Angebots. Vorrangig haben sich die Menschen von regionalen Produkten ernährt, dazu gehörten u.a.:

  • Butter,
  • Milch,
  • Käse,
  • Kartoffeln,
  • Eier,
  • Beeren,
  • Nüsse,
  • Fisch,
  • Fleisch
  • und Brot.

Auch wenn die Auswahl nicht so groß war, waren die Produkte gesund und boten eine natürliche Nährstoffbasis. Dennoch litt fast jede Generation an Lebensmittelknappheit und Hungersnöten. Mit der Industrialisierung kam eine Verbesserung auf, dies aber nicht für jeden. Nur wer es sich leisten konnte, hatte eine bessere Versorgung.

Essen und Leben im 21. Jahrhundert

Positiv fällt heute auf, dass die Versorgung grundsätzlich gesichert ist. Lebensmittel sind zumeist hygienischer und Kühlketten verbessern die Ernährung insgesamt. Der ganzjährige Zugang zu Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und internationalen Lebensmitteln erhöht zudem die Nährstoffvielfalt. Und doch ernähren sich heute viele wenig abwechslungsreich.

Vielen fehlt es an Zeit oder auch Lust immer frisch zu kochen. Der Trend geht immer mehr zu Convenience-Produkten. Abgepackte Lebensmittel, hoch verarbeitete Fertiggerichte, denen viel Zucker, Salz, Zusatzstoffe, Konservierungsmittel und gesättigte Fette zugesetzt sind. Eine unausgewogene Ernährung und mangelnde Bewegung können die Entstehung von Übergewicht und Stoffwechselproblemen begünstigen.

Hinzukommt, dass viele Menschen sich weniger bewegen als früher, ob Sitzen im Büro oder vor dem Fernseher. Die Art zu Leben wirkt sich nicht unbedingt positiv auf Körper und Gesundheit aus. Wer Zeit, Geld und Wissen hat, isst oft deutlich ausgewogener als früher. 

Für heute gilt, die Möglichkeit eines abwechslungsreichen, vielfältigen Essens ist gegeben. Ob es genutzt wird, hängt von jedem selbst ab.

Mangelerscheinungen vor 100 Jahren und heute

Vor 100 Jahren hing die Nährstoffversorgung stark von Ernte, Jahreszeit und Einkommen ab. Frische Lebensmittel waren im Winter knapp, die Ernährung oft wenig vielfältig. Typische Mangelbilder waren:

  • Jodmangel, besonders in jodarmen Regionen ohne Zugang zu Meeresfisch.
  • Vitamin-D-Mangel, vor allem bei wenig Sonnenlicht und einseitiger Kost.
  • Vitamin-A- und Vitamin-C-Mangel, vor allem in Zeiten schlechter Versorgung.
  • Eisenmangel, insbesondere bei Frauen, wenn Fleisch selten war oder die Gesamtenergiezufuhr niedrig ausfiel.

 

Heute sind viele Produkte mit z.B. Vitaminen oder Jod angereichert, und entsprechendes Wissen über Ernährung ist leichter zugänglich. Dennoch kann es auch heute durch bestimmte Lebensgewohnheiten zu einer unzureichenden Zufuhr von Mikronährstoffen kommen.

Die Gründe hierfür sind andere als vor 100 Jahren, so:

  • liefern stark verarbeitete Lebensmittel oft viele Kalorien, aber vergleichsweise wenig Vitamine und Mineralstoffe.
  • senkt ein geringer Verzehr von Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkorn die Zufuhr von Magnesium, Folat und anderen Mikronährstoffen.
  • ist ein Vitamin-D-Mangel auch weiterhin präsent. Da wir heute viel drinnen verbringen, Sonnenschutz nutzen und die Wintermonate generell ein Grund für Vitamin D – Mangel sein können.
  • ebenso kann bei bestimmten Gruppen oftmals Eisenmangel auftreten. Vor allem bei Frauen aufgrund von Menstruation, Schwangerschaft, vegetarischer oder veganer Ernährung. Bei Veganern gilt zusätzlich Vitamin B12 als essenziell.

Sinnvolle Versorgung mit KEADY®

Wenn man also fragt, essen wir heute gesünder als vor 100 Jahren, lautet die Antwort nicht unbedingt. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ist durch nichts zu ersetzen und liefert dem Körper im Regelfall alle notwendigen Nährstoffe.

Gerade bei Mikronährstoffen sind wir zwar im Durchschnitt oft besser abgesichert, aber durch moderne Essmuster kann es im Alltag jedoch zu einer unzureichenden Nährstoffzufuhr kommen. Und dies trotz voller Supermarktregale. In diesen Fällen können in der heutigen Zeit Nahrungsergänzungsmittel wie KEADY® eine praktische Unterstützung bieten.

Und da auch hier für viele, wie bei der Lebensmittelversorgung, gilt: einfach, schnell und bitte praktisch von überall. Die Gel-Gums von KEADY®  bieten hierbei eine innovative und angenehme Darreichungsform, die sich ideal in den Alltag integrieren läßt. Zudem sind die Gel-Gums schnell und einfach verzehrt.

Die Mikronährstoffe sind in KEADY® vorgelöst. Durch diese clevere Darreichungsform muss nicht mehr z.B. auf wasserlöslich oder fettlöslich geachtet werden. 

Dank der sorgfältig abgestimmten Zusammensetzung unterstützen die Gel-Gums den Körper clever auf vielfältige Weise:

  • Für die Abwehrkräfte: Das enthaltene Vitamin C, Vitamin D und Zink tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
  • Mehr Energie im Alltag: Vitamin B6, Vitamin B12 und Magnesium tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
  • Schutz vor Alltagsstress: Vitamin E und Selen tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
  • Für mentale Stärke: Pantothensäure trägt zu einer normalen geistigen Leistung bei.

 

Hat der Artikel zum Thema Ernährung gefallen? Weitere Artikel zur Versorgung mit Mikronährstoffen, Fisch – Vitaminen oder auch grüne Lebensmittel gibt es in unserem Journal.

Bildquelle: monticellllo / https://stock.adobe.com/de

Hinweis

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.

Geschäftsführer |  + posts

Prof. Dr. Jörg Breitenbach entwickelte als Experte wegweisende Produkte im Bereich der Infektionskrankheiten und Neurowissenschaften. Dabei verbindet er jahrzehntelange Erfahrung in internationaler Forschung mit unternehmerischer Innovation.

Als Auszeichnung seiner Leistungen wurde er im Jahr 2020 als Fellow in das American Institute for Medical and Biological Engineering (AIMBE) aufgenommen.

Neben seiner Rolle als Autor von Fachpublikationen, ist er zudem aktives Mitglied renommierter Gremien.

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